The Amazing Spiderman

The Amazing Spiderman

Hersteller: Gottlieb
Baujahr: Mai 1980
Auflage: 7625 Geräte
Thema: Marvel-Lizenz
Maße: 73 x 180 x 131cm (BxHxT)
vefügbar im Top Nostalgie-Zustand
Preis: 3990,- Euro

„The amazing Spider-Man“ aus dem Jahr 1980 ist ein überbreiter Gottliebflipper und setzt dem erfolgreichen Marvel-Comichelden ein Denkmal. Das Mehr an Fläche wurde von Designer Ed Krynski weidlich genutzt, und so finden sich auf dem Playfield vier Flipper, zwei Schlagtürme, eine 3er- und eine 5er-Bank mit Droptargets, drei Kickout Holes, zwei feste Targets sowie ein Spinner und mehrere Lanes. Klingt jetzt irgendwie viel, aber das Spielfeld ist immer noch sehr offen und bietet Platz für gut getimte Schüsse.

Und wer der Meinung ist, dass die Widebodys irgendwie langsamer sind als die normal breiten Pins, kann sich am „Spiderman“ vom Gegenteil überzeugen. Gut gewachstes Spielfeld, frische Gummis und den ganzen Pin eine Nuance steiler gestellt, schon geht auch hier die Post ab. Der Spieler ist quasi gezwungen, die Kugel im Fluss zu halten, denn der rechte Doppelflipper erlaubt keine Stopps, kein Halten, keine Experimente, es muss immer weitergehen.

Am besten durch den Spinner links ganz nach oben, zu den Auswurflöchern, den zwei Rolloverbahnen und einer weiteren Lane. Die Kugel trifft dann auf die beiden Schlagtürme, deren Deckel im Spidermanlook allein sind schon sammelwürdig. Unter den Schlagtürmen die beiden Bänke mit den Droptargtes, die 5er-Bank befindet sich rechts und kann mit einem weiteren Flipperfinger links ins Visier genommen werden. Die wichtigen Elemente wie Bonus 2X bis 5X, Extraball und Freispiel sind selbstverständlich Bestandteil des Regelwerks.

Alle Ziele liegen gut im Blickfeld des Spielers, es sind eine Menge, und so kommt nie Langeweile auf. Und wem die Grafik der Scheibe gefällt, der sollte mal einen extra langen Blick auf das Spielfeld-Artwork werfen – einfach nur extraklasse. Das Artwork alleine schon macht den „Spiderman“ absolut sammelwürdig – da hat Gordon Morison eine perfekte Arbeit abgeliefert. Auf der anderen Seite hinken da die Soundeffekte hinterher – die Konkurrenz war zu diesem Zeitpunkt wesentlich weiter. Insgesamt jedoch ist der Pin eine gute Wertanlage, allzu viele sind trotz einer Auflage von über 7.600 Stück nicht am Markt, und um die wenigen guten Stücke rangeln sowohl Flipper- als auch Spidermanfans.

Nostalgie – aber ohne Garantie:

Der Vegas-Store hat neben der großen Auswahl moderner DMD-Flipper auch eine Vielzahl elektromechanischer (EM) Flipper und Pinballs der ersten elektronischen (EE) Ära im Bestand. Mal ein paar Namen gefällig? „Capt. Fantastic“ (EM) mit Elton John, die „Harlem Globetrotters“ und „Eight Ball DeLuxe“, oder von Gottlieb „The amazing Spiderman“. Flipper also, die auf die „40“ zugehen, oder diese Zahl im Falle eines EM-Geräts sogar schon überschritten haben. Die dennoch von uns komplett aufgearbeitet wurden und sich in gutem bis sehr gutem, teils sogar perfektem Zustand befinden – sowohl technisch als auch von der Optik her betrachtet. Das einzige, was diesen Top-Geräten aufgrund ihres Alters fehlt, ist eine Garantie, die wir nicht gewähren können. Aus diesem Grund sind sie preislich niedriger angesiedelt. Und sind dennoch – wie die besonders gesuchten DMDs „Medieval Madness“ und Co – auf dem Weg zur Wertanlage. Noch ein paar Hintergrundinformationen: Der Wechsel von mechanischen Flippern zu den elektronischen Nachfolgern geschah ab 1977. Bally und Williams kamen mit dem technischen Quantensprung besser parat, Gottlieb, der die 60erjahre Flipperszene dominierte, war da zögerlicher. Alle drei Unternehmen fuhren in der Übergangszeit zweigleisig, bauten also von einem Modell eine EM- wie auch EE-Version. Bei Bally etwa gab es „Mata Hari“ und „Evel Knievel“ in der EM-Version nur noch in Kleinstauflage, heute begehrte Sammlerstücke. Auch die hier angebotenen EMs und EEs sind auf dem Weg zum Klassiker – Wertsteigerung inklusive. Wer also gepflegt flippern will, auf Rampen, Multibälle und Jackpots durchaus verzichten kann und sich vielleicht den Pin ins Haus holen will, an dem er seine erste Kugel abgezogen – oder auch seine erste Freundin kennen gelernt hat – ist hier genau richtig.

Upgrade Optionen

Licht aus, Spot an! 

Auf Wunsch rüsten wir Ihren Flipper auf den Betrieb mit moderner LED-Beleuchtungstechnik um. Leistungsfähige LED-Leuchtdioden sind wesentlich heller als die ab Werk verbauten handelsüblichen Glassockellampen. Sie zeichnen sich durch einen deutlich geringeren Energieverbrauch aus, ebenso werden die Wärmeentwicklung und damit auch das Schmutzaufkommen reduziert Das einzige, was steigt – ist die Lebensdauer. Durch die in vielen Farben lieferbaren LED-Lampen lassen sich in jedem Flipper ganz besondere optische Akzente setzen. Aufgrund von sehr exakter Justage können die Inserts optimal ausgeleuchtet werden, durch die geringe Wärme- entwicklung werden sie gleichzeitig geschont. Vor Erschütterungen sind diese modernen Leuchtmittel nahezu gefeit. 
Wir sind jedenfalls hellauf begeistert von diesen Lichtspielen, die Ihren Flipper optisch 
in Szene setzen, ihn aber auch tatsächlich im Wert steigen lassen.

Preis: 195,- Euro 

Sound ist gut, Bässe sind besser

Was waren das für Zeiten, als die einzigen Geräusche eines Flippers aus den ratternden Zählwerken resultierten, aus dem Lauf der Kugel durch die Hindernisse, aus dem energischen Einsatz der Flipperfinger. Und aus einem Glockenspiel aus wenigen Tönen, das kurze Melodien erzeugte. Dass ein solches Glockenspiel nicht an jedem Aufstellplatz auf offene Ohren stoßen würde, war den Herstellern von Beginn an bewusst – sie gaben dem Aufsteller die Möglichkeit, es abzuschalten. Einigen reichte auch das nicht aus, sie entfernten direkt das gesamte Läutwerk aus dem Flipper. Wieder andere Betreiber versuchten eine gemäßigte Version, indem sie Bierdeckel auf die Metallplatten klebten, um den Sound zu dämpfen. Die Elektronik hielt Einzug, die Glocken blieben – zunächst. Bis die ersten Töne vom Computer generiert und per Lautsprecher in die Ohren kamen, verging noch eine Zeit – und die Anfänge brachten teils Tonverwerfungen mit sich, über die wir heute am besten das Mäntelchen des Schweigens decken. Andererseits: Der Playboy pfiff den Mädels hinterher, der Gorgar brachte erste Sätze über die Lippen, und der Centaur hallte dem Spieler entgegen, wie schlecht er doch war – das ganze so intensiv, dass wir quasi auch den miesen Atem dieses Typen riechen konnten. Die nächsten Schritte in Sachen Audio waren Stereo- und DCS-Soundsysteme, der Zubehörmarkt brachte so phantastische Flipper-Lehnstühle heraus, auf denen zusätzliche Kopflautsprecher montiert waren – cooler Sound direkt ins Ohr. Mit dem passenden Sound lässt es sich so richtig gut ins Spiel eintauchen – wir haben die optimale Beschallung. Alte Lautsprecher sind ausgelaugt, erfüllen zwar ihren Zweck, holen aber bei weitem nicht das aus dem Pinball, was möglich ist. Wir rüsten Ihren Flipper auf Wunsch mit neuen, besonders leistungsfähigen Subwoofern auf, hochklassige Produkte, die sich bereits in vielen Modellen bewährt haben. Da wird die Showtime zur echten Performance, da rocken die Monster noch mal so wild – und Sie mittendrin statt nur dabei! Für die Ausstattung Ihres Wunschflippers mit einem Soundsystem, berechnen wir 190,- Euro.

Hier Geld einwerfen

Eine Vielzahl der Gebrauchtgeräte am Markt stammt noch aus der D-Mark-Zeit und verfügt über die entsprechenden Münzprüfer. Der Heimspieler kann sich Freispiele bequem über den Servicecredit-Schalter an der Kassentür aufbuchen, eine Umrüstung ist nicht erforderlich. Vielleicht möchten Sie aber Ihren Flipper als Spardose verwenden – für den nächsten Urlaub, für den nächsten Pin? Dann rüsten wir ihren Münzprüfer gerne auf die Annahme von Euromünzen um. Ihr Flipper – auch die älteren Modelle – schluckt dann 50 Cent Stücke sowie 1 und 2 Euro-Münzen. Zum Lieferumfang gehören selbstverständlich die passenden Einwurfschilder. Für diesen Service berechnen wir pauschal 100 Euro.