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Playboy

Art
Flipper
Hersteller
Stern
Baujahr
Januar 2002
Auflage
6000 Geräte
Thema
Bunnys
Maße
73 x 191 x 131cm (BxHxT)

Verfügbare Geräte

  • Zustand B

    5.990,- EUR

    Verfügbarkeit: auf Anfrage

    Gerät anfragen

Gerätebeschreibung

Der Playboyflipper…Der Autor dieser Zeilen erinnert sich gerne zurück, Abi 1981, Durchschnitt 3 Komma something, aber dennoch irgendwie ein Abiwunsch frei. 14 Tage Urlaub in Griechenland? Geschenkt. Der erste richtige Flipper musste ins Haus, denn der alte „College Queens“ von Gottlieb war nur noch bedingt einsatzbereit, das Gehäuse vom Autor höchstselbst überlackiert worden…Jugendsünden noch und noch.

Der Aufsteller meines Vertrauens hatte sein Domizil nicht mal nen Kilometer entfernt. Der Playboy war gut in Schuss, komplett überholt und kostete 450 Mark – ohne Lieferung. Was tun als Käferfahrer? Rückbank raus, Beifahreresitz raus, Playboy rein, Kumpel rein, erster oder zweiter Gang rein, den anderen Gängen war der Flipper im Weg, und ab nach Hause. Der gute Playboy hat lange Zeit gute Dienste getan, und immer wieder tauchen so Gedanken auf: „Mensch, hättest du den doch damals bloß behalten“…

Ach so, ja Playboyflipper, jetzt geht es um den von Stern aus dem Jahre 2002.

Ne, noch nicht, einen Flipper namens Playboy gab es schon mal, aus dem Jahre 1967, aus der französischen Flipperschmiede Rally, ein EM-Gerät, aber schon mit der so genannten Nixie-Tube-Digitalanzeige, für die damalige Zeit absolut futuristisch. Der Flipper hat mit dem Magazin aber keine Gemeinsamkeiten.

So, jetzt zu Gary Sterns Playboy. Nachdem wir noch kurz erzählen wollen, dass Gary bereits mit Data East einen Playboyflipper auf den Markt brachte. Das Magazin wurde 35 Jahre alt, ist nun nicht so ein richtig runder Geburtstag, aber vielleicht dachte man, bevor Hugh Hefner das Zeitliche segnet…nun ja der Typ ist dank Viagra immer noch fit und wird wohl auch noch den Jubiläumspin zum 60. Geburtstag spielen können.

Jetzt aber noch ein paar Worte zu „Playboy“ aus dem Jahre 2002. Wie schon bei den Vorgängern werden die bekannten Logos strikt umgesetzt. Häschenkopf, Schlüsselsymbol, natürlich der Schriftzug…wieder war Kevin O’Connor der glückliche Grafiker, der zwecks Rehcherche mehrere Tage in der berühmt-berüchtigten Playboy Mansion verbringen durfte, um dann seine Eindrücke zu Papier zu bringen. Dazu das Design von George Gomez, allein das schon macht den „Playboy“ zur Empfehlung.

Beim „Playboy“ ist eine richtige kleine Peepshow integriert - Peek-A-Boo heißt das Feature mit den halbnackten Girls, die von einem Vorhang verdeckt warden. Treffer auf das Bild, und der Vorhang bewegt sich zur Seite und gibt den vollen Blick frei.

Über dem Peek-a-boo folgen drei Schussbahnen, der linke Loop, die linke Rampe und und eine weitere Lane. Über die geht’s direkt in die Schlagtürme. Über denen befinden sich die klassischen drei Durchläufe mit den Bunnylogos.

Wichtigstes Element ist wohl die mittlere Rampe – die von einem Target bewacht wird. Schüsse über die Rampe bereiten den Multiball vor und starten ihn, bringen zudem Jackpots, während das Droptarget zur Pyjamaparty einlädt. Wer den Schuss beherrscht, kann leicht an die Fleichtöpfe mit den dicken Punkten gelangen.

Zum „Playboy“ gehört natürlich das Centerfold, also die ausklappbare Braut in der Heftmitte. Das Gimmick startet mit dem Centerfold-Multiball, wie von Zauberhand klappt die dreigeteilte Playmate auf und raubt dem Spieler schon ein wenig Konzentration.

Rechts neben der Rampe die Centerlane, belohnt mit Extarball, Photo Shoot und startet den Pyjamaparty-Multiball. Über die Lane gelangt die Kugel wieder zu den oberen Durchläufen. Über der rechten Rampe wiederum ist ein weiteres Spielzeug integriert, ein rotierender Block mit diversen Bildern. Normalerweise zeigt er das Bunnylogo. Aber wenn Schwung in die Angelegenheit kommt, wenn der 3x Jackpot leuchtet, wird es nackig, dann erscheinen Playmates, mehr oder minder leicht bekleidet. Und: Der Aufateller hatte die Wahl, mit verschiedenen Bilderserien konnte er entscheiden, wie pornografisch das Ganze wird.

Hauptziel beim „Playboy“ ist das Sammeln der Playmates, zwölf Stück an der Zahl, alle in der Kampfzone über den Flippern zu sehen. Praktisch jeder Schuss bringt ein Bunny, und 25 Bunnys wiederum beleuchten ein Playmate. Immer nach vier Playmates veranstaltet Hugh dann eine Pyjamaparty, und alle zwölf Playmates laden dann zur „Mansion Mania“.

Klingt nach großen Finale furioso, ist es aber ncoh nicht. Erst nach vier erfolgreichen „Mansion Manias“ wird der Spieler mit dem Endspiel belohnt, der „Super Mansio Mania“. Extraball und Special sind beleuchtet, 5 Millionen Punkte gibt es auf den Zähler.

Ein Treffer – und als Belohnung ein kleiner Strip, etwas nackte Haut oder mal ein verführerisches Etwas. Das kann man von einem „Playboy“-Flipper erwarten, und das hält er auch. Es gibt eine Menge Ziele, viele Lanes und Rampen, dabei aber immer ordentlichen Spielfluss ohne große Hänger. Die optische Umsetzung des Themas ist ebenfalls vom Feinsten, und Gary Stern dürfte einige der Pins direkt in den Privatmarkt verkauft haben. So wie die Flipperlizenzen „Elvis“ und „Harley Davidson“ können wir auch den „Playboy“ wärmstens empfehlen – spielstark, mit vilen Features und im Wert stabil bis steigend.

Playboy Flyer Vorderseite
Playboy Flyer Rückseite