Kiss

Kiss

Hersteller: Bally
Baujahr: April 1976
Auflage: 17000 Geräte
Thema: Musik
Maße: 73 x 180 x 131cm (BxHxT)
Preis: ab 4990,- Euro

Geil! Grell! Göttlich! Einer der besten Early Electronics überhaupt, heiß begehrt, aber – trotz 17.000 gebauter Exemplare – schwer zu bekommen. Es war die Hochzeit bei Bally, viele Pins aus dem Ende der 70er Jahre knackten locker die 10.000er Marke.

Der KISS ist ein typischer Vertreter dieser Ära. Nach dem Abschuss wartet eine von fünf Durchlaufbahnen auf die Kugel. KISS-Letters werden an vier der Lanes beleuchtet und bauen den Bonus auf. Besser ist der Treffer in die mittlere Lane, das wertet sofort eine komplette Kiss-Bonusreihe und öffnet das rettende Gate an der rechten unteren Outlane.

Nach dem Durchlauf oben geht’s unweigerlich hinein in die Schlagturmzone. Beim Kiss sind es vier, rautenförmig angeordnet, und die schupsen die Kugel heftig hin und her – vor allem wenn die Bumper überholt sind und das Playfield sauber und schön gewachst ist. Jede Schlagturmkappe zeigt eines der vier Bandmitglieder, die sich vor jedem Konzert im Gesicht in schwarz und weiß mächtig aufbrezeln.

Die Schlagtürme schaffen es auch, die Kugeln wieder aufwärts in die Lanes mit den Rollover-Kontakten zu pushen. Der obere Bumper ist dabei quasi für die mittlere Lane zuständig, das klappt meist ganz gut, mit „Gate Open“ spielt es sich entspannter. Gerne überrollt die Kugel den Kontakt zweimal, somit werden zwei KISS-Bonusreihen beleuchtet.

Überhaupt der Bonus. Die Buchstabenreihe KISS muss komplett sein, neben den Durchläufen hat man auf dem Playfield verteilt vier Targets K-I-S-S, die den Bonus schnell in die Höhe treiben. Vier KISS-Bonusreihen komplett sind 16.000 Bonuspunkte. Eine horizontale KISS-Reihe komplettiert beleuchtet an beiden Seiten einen Pfeil, weiterer Bonus mit je 3.000 Punkten. Vier weitere Pfeile leuchten wenn eine vertikale Reihe voll ist. Gesamtbonus für das volle Gitter also 52.000 Punkte, die allerdings zum Superbonus von 40.000 Points werden. Dafür geht’s von vorne los mit dem Bonusaufbau hin zum „Colossalbonus“ von 80.000 Punkten.

Viele Bonusinserts im unteren Bereich, 28 insgesamt, bedeuten auch viele Unebenheiten, Inserts die absinken oder hervorstehen und dafür verantwortlich sind, dass springende Kugeln relativ schnell das Spielfeld demolieren. Wer als Aufsteller auf schützende Folie verzichtet hatte, bekam aus der Aufstellung einen besseren Teileträger zurück.

Und sonst? Alles fast symmetrisch. Links eine 4er Droptargetbank, komplett abgeräumt für eine KISS Bonusreihe. Gegenüber vier feste Targets für Bonus 2X, Extra Ball und Special. Und oben links und rechts je ein Spinner, der die Kugel in die Einlaufzone dirigiert. Allerdings ein Spinner der härteren Sorte, der Schuss muss gut getimt sein.

Und gerade jetzt, wo es von Stern Pinball einen neuen Kiss-Flipper gibt, mit Dot-Matrix-Display, mit viel Spielzeug auf dem Spielfeld, soll man den Vorläufer kaufen? Aber ja doch, die Kiste ist eine Kampfsau, verzeiht keine Fehler, und zudem eine sichere Geldanlage.

Preis ab 4995,- Euro, Lieferzeit: 2 Wochen

Nostalgie – aber ohne Garantie:

Der Vegas-Store hat neben der großen Auswahl moderner DMD-Flipper auch eine Vielzahl elektromechanischer (EM) Flipper und Pinballs der ersten elektronischen (EE) Ära im Bestand. Mal ein paar Namen gefällig? „Capt. Fantastic“ (EM) mit Elton John, die „Harlem Globetrotters“ und „Eight Ball DeLuxe“, oder von Gottlieb „The amazing Spiderman“. Flipper also, die auf die „40“ zugehen, oder diese Zahl im Falle eines EM-Geräts sogar schon überschritten haben. Die dennoch von uns komplett aufgearbeitet wurden und sich in gutem bis sehr gutem, teils sogar perfektem Zustand befinden – sowohl technisch als auch von der Optik her betrachtet. Das einzige, was diesen Top-Geräten aufgrund ihres Alters fehlt, ist eine Garantie, die wir nicht gewähren können. Aus diesem Grund sind sie preislich niedriger angesiedelt. Und sind dennoch – wie die besonders gesuchten DMDs „Medieval Madness“ und Co – auf dem Weg zur Wertanlage. Noch ein paar Hintergrundinformationen: Der Wechsel von mechanischen Flippern zu den elektronischen Nachfolgern geschah ab 1977. Bally und Williams kamen mit dem technischen Quantensprung besser parat, Gottlieb, der die 60erjahre Flipperszene dominierte, war da zögerlicher. Alle drei Unternehmen fuhren in der Übergangszeit zweigleisig, bauten also von einem Modell eine EM- wie auch EE-Version. Bei Bally etwa gab es „Mata Hari“ und „Evel Knievel“ in der EM-Version nur noch in Kleinstauflage, heute begehrte Sammlerstücke. Auch die hier angebotenen EMs und EEs sind auf dem Weg zum Klassiker – Wertsteigerung inklusive. Wer also gepflegt flippern will, auf Rampen, Multibälle und Jackpots durchaus verzichten kann und sich vielleicht den Pin ins Haus holen will, an dem er seine erste Kugel abgezogen – oder auch seine erste Freundin kennen gelernt hat – ist hier genau richtig.

Upgrade Optionen

Sound ist gut, Bässe sind besser

Was waren das für Zeiten, als die einzigen Geräusche eines Flippers aus den ratternden Zählwerken resultierten, aus dem Lauf der Kugel durch die Hindernisse, aus dem energischen Einsatz der Flipperfinger. Und aus einem Glockenspiel aus wenigen Tönen, das kurze Melodien erzeugte. Dass ein solches Glockenspiel nicht an jedem Aufstellplatz auf offene Ohren stoßen würde, war den Herstellern von Beginn an bewusst – sie gaben dem Aufsteller die Möglichkeit, es abzuschalten. Einigen reichte auch das nicht aus, sie entfernten direkt das gesamte Läutwerk aus dem Flipper. Wieder andere Betreiber versuchten eine gemäßigte Version, indem sie Bierdeckel auf die Metallplatten klebten, um den Sound zu dämpfen. Die Elektronik hielt Einzug, die Glocken blieben – zunächst. Bis die ersten Töne vom Computer generiert und per Lautsprecher in die Ohren kamen, verging noch eine Zeit – und die Anfänge brachten teils Tonverwerfungen mit sich, über die wir heute am besten das Mäntelchen des Schweigens decken. Andererseits: Der Playboy pfiff den Mädels hinterher, der Gorgar brachte erste Sätze über die Lippen, und der Centaur hallte dem Spieler entgegen, wie schlecht er doch war – das ganze so intensiv, dass wir quasi auch den miesen Atem dieses Typen riechen konnten. Die nächsten Schritte in Sachen Audio waren Stereo- und DCS-Soundsysteme, der Zubehörmarkt brachte so phantastische Flipper-Lehnstühle heraus, auf denen zusätzliche Kopflautsprecher montiert waren – cooler Sound direkt ins Ohr. Mit dem passenden Sound lässt es sich so richtig gut ins Spiel eintauchen – wir haben die optimale Beschallung. Alte Lautsprecher sind ausgelaugt, erfüllen zwar ihren Zweck, holen aber bei weitem nicht das aus dem Pinball, was möglich ist. Wir rüsten Ihren Flipper auf Wunsch mit neuen, besonders leistungsfähigen Subwoofern auf, hochklassige Produkte, die sich bereits in vielen Modellen bewährt haben. Da wird die Showtime zur echten Performance, da rocken die Monster noch mal so wild – und Sie mittendrin statt nur dabei! Für die Ausstattung Ihres Wunschflippers mit einem Soundsystem, berechnen wir 190,- Euro.

Hier Geld einwerfen

Eine Vielzahl der Gebrauchtgeräte am Markt stammt noch aus der D-Mark-Zeit und verfügt über die entsprechenden Münzprüfer. Der Heimspieler kann sich Freispiele bequem über den Servicecredit-Schalter an der Kassentür aufbuchen, eine Umrüstung ist nicht erforderlich. Vielleicht möchten Sie aber Ihren Flipper als Spardose verwenden – für den nächsten Urlaub, für den nächsten Pin? Dann rüsten wir ihren Münzprüfer gerne auf die Annahme von Euromünzen um. Ihr Flipper – auch die älteren Modelle – schluckt dann 50 Cent Stücke sowie 1 und 2 Euro-Münzen. Zum Lieferumfang gehören selbstverständlich die passenden Einwurfschilder. Für diesen Service berechnen wir pauschal 75 Euro.

Die perfekte Sicht der Dinge

Schnell mal ein Lämpchen auf dem Spielfeld tauschen, kurz mal eine eingeklemmte Kugel befreien oder einen Kontakt justieren – es gibt immer wieder mal einen Grund, dass man ans Spielfeld muss und ergo die Scheibe vom Gerät entfernt. Fehler flott behoben, kurzes Probespiel, erst mal ohne Abdeckscheibe. Und unsere Sinne werden gefordert. Hört sich nämlich auf der einen Seite alles ziemlich laut an, das Klackern der Flipper, das Scheppern beim Hochstellen einer Targetbank, und auch der Lauf der Kugel über das Holz liefert ungewohnt deutlichen Sound. Andererseits werden auch unsere Augen überrascht, allerdings im positiven Sinne. Keine störenden Kratzer auf der Scheibe, keine Reflexionen durch Umgebungslicht, stattdessen ungetrübter Blick aufs Spielfeld. Zum Spiel mit Scheibe ein Unterschied wie Tag und Nacht. Es brauchte ein paar Jahrzehnte Flipperei mit störenden Spiegelungen, doch nun können wir Ihnen endlich die nahezu perfekte Lösung anbieten: entspiegelte Spielfeldscheiben für Ihren Flipper – und damit eine brillante Perspektive, eine ganz neue Sicht der Dinge und nunmehr ungetrübtes Spielvergnügen. Was Brillenträger längst zu schätzen wissen, was bei Schaufenstern für einen klaren Blick aufs Warenangebot sorgt, ist jetzt auch in der Flipperwelt angekommen. Ganz neu in unserem Sortiment bieten wir Ihnen beidseitig hoch entspiegelte Flipperscheiben, und zwar Markenware aus deutscher Produktion. Viele Probespieler bestätigen uns, dass der Unterschied zum Spiel ohne Scheibe mit diesem für Flipper neuartigen Glas praktisch nur noch minimal ist. Die ganze Brillanz der Spielfeldgrafik kommt zum Vorschein, störende Lichtreflexionen aus dem Oberkasten werden ebenso eliminiert wie die Lichtquellen aus der Umgebung. Die Spielfeldbeleuchtung erstrahlt wie die Lichterkette am Weihnachtsbaum, die Sicht auf den Kugellauf ist optimal, gerade auch im oberen Bereich. Entsprechend lauten denn auch die Kommentare von Experten, die ihre Pins aufgerüstet haben. „Es ist, als wäre gar keine Scheibe vorhanden.“ „Man möchte immer wieder mit der Hand direkt ins Spielfeld greifen.“ „Ein ganz neues Spielerlebnis, noch intensiver, es zieht einen in den Flipper hinein.“ Wir bieten Ihnen ultrahochentspiegelte Spielfeldscheiben nicht nur im Standardmaß, sondern liefern auch passende Gläser für die Widebodys. Ob für die Early-Electronic-Baureihen von Bally, Williams oder für die späteren Superpins von Bally und Williams – Sie sollten sich dieses ganz neue Spielerlebnis nicht entgehen lassen. Am besten überzeugen Sie sich bei einem Probespiel im Vegas-Store, wir freuen uns über Ihren Besuch.

Preis: 250,- Euro