Eight Ball

Eight Ball

Hersteller: Bally
Baujahr: September 1977
Auflage: 20230 Geräte
Thema: Billard
Maße: 73 x 180 x 131cm (BxHxT)
verfügbar im Top-Nostalgie Zustand
Preis: 2990,- Euro

Eight Ball von Bally

20230! Da müssen bei Bally in Chicago die Champagnerkorken geknallt haben, der EIGHT BALL stellte einen neuen Produktionsrekord auf, sieht
man von den Bagatellspielen ab, die in den 1920er und 1930er Jahren in Massen produziert wurden.

Was macht den Erfolg des Eight Balls aus? Es ist wohl die Tatsache, dass in allen Bereichen genau die richtigen Entscheidungen getroffen wurden. Die Grafik zeigt auf dem Backglass „Fonz“, einen Charakter aus der TV-Serie „Happy Days“ – optisch für die Spieler in den Staaten
ein Anziehungspunkt.

Akustisch hat der Eight Ball auch seinen Reiz. Elektronisch wird ein Vierton-Glockenwerk angesteuert, auf Gefiepe aus dem Lautsprecher
wird verzichtet, der Spieler bekommt neueste Technik und einen Sound aus der Vorgänger-Generation – nicht schlecht gelöst.

Dann das Spielsystem. „Amazing memory and recall makes Eight Ball greatest pool table in History. ” Billard auf Flipper ergab schon immer gute Pins, aber was der Eight Ball konnte machte erst die Elektronik möglich. Nach Freedom, Night Rider, Black Jack und Evel Knievel war der Eight Ball der fünfte Solid State Flipper – aber der erste, der den aktuellen Spielstatus eines Spielers im Memory behielt und mit der nächsten Kugel diesen Status abrief und vorgab.

Unter anderem auch den Bonus. Wer also in Ball 1 seinen Bonus in die Höhe treibt, bekommt den auch am Ende von Ball 2 und Ball 3 aufaddiert. Acht Kugeln je 3.000 Punkte bringen den 24.000er Super Bonus, danach kann der Spieler erneut versenken zum Maximalbonus von 48.000 Punkten. Mit 5x Wertung am Schluss also 240.000 Points auf einen Schlag.

Der Rekordflipper, der er bis zum Addams Family blieb, ist ein typischer Vertreter der Bally EE-Maschinen. Oben vier Durchläufe, die beiden mittleren leuchten im Wechsel und erhöhen den Bank Shot Wert. Der treibt den Bonus auf 5x und schließlich zum Extraball. Der Bank Shot ist eine Hufeisenbahn, die man besser von rechts nach links spielt, quasi gegen den Uhrzeigersinn. Dann prallt die Kugel vom oberen rechten Schlagturm auf das Target mit der schwarzen 8. Dadurch wird der Kickback am linken Ausgang, der Break Shot Lane, aktiviert und hält den Ball im Spiel. Optimal justiert, knallt die Kugel sofort wieder gegen die 8, der Kickback ist wieder aktiv. Mit dem rechten Flipper gilt es den Spinner ans rotieren zu bringen, da sind rasch 20 bis 30.000 Punkte abzuräumen.

Die Elektronik mit dem Superhirn macht ein richtiges Eight Ball Duell möglich. Spieler 1 und 3 spielen die vollen, Spieler 2 und 4 die halben Kugeln. Die schwarze 8 gehört beiden, und sie leuchtet erst, wenn die vorherigen sieben Bälle versenkt, also auf dem Spielfeld getroffen wurden. Ballys Rekordflipper ist ein Klassiker, und trotz der hohen Zahl an Einheiten sind gut erhaltene Stücke selten. Denn der Flipper lief überall wo er stand im Dauerbetrieb, abgewetzte Spielfelder waren die Regel, wenn das schützende Mylar fehlte. So mancher, der den Pin schon mal im Hause hatte, würde ihn heute mit Kusshand wieder nehmen.

Preis: 2990,- Euro, sofort lieferbar

Der Vegas-Store hat neben der großen Auswahl moderner DMD-Flipper auch eine Vielzahl elektromechanischer (EM) Flipper und Pinballs der ersten elektronischen (EE) Ära im Bestand. Mal ein paar Namen gefällig? „Capt. Fantastic“ (EM) mit Elton John, die „Harlem Globetrotters“ und „Eight Ball DeLuxe“, oder von Gottlieb „The amazing Spiderman“. Flipper also, die auf die „40“ zugehen, oder diese Zahl im Falle eines EM-Geräts sogar schon überschritten haben. Die dennoch von uns komplett aufgearbeitet wurden und sich in gutem bis sehr gutem, teils sogar perfektem Zustand befinden – sowohl technisch als auch von der Optik her betrachtet. Das einzige, was diesen Top-Geräten aufgrund ihres Alters fehlt, ist eine Garantie, die wir nicht gewähren können. Aus diesem Grund sind sie preislich niedriger angesiedelt. Und sind dennoch – wie die besonders gesuchten DMDs „Medieval Madness“ und Co – auf dem Weg zur Wertanlage. Noch ein paar Hintergrundinformationen: Der Wechsel von mechanischen Flippern zu den elektronischen Nachfolgern geschah ab 1977. Bally und Williams kamen mit dem technischen Quantensprung besser parat, Gottlieb, der die 60erjahre Flipperszene dominierte, war da zögerlicher. Alle drei Unternehmen fuhren in der Übergangszeit zweigleisig, bauten also von einem Modell eine EM- wie auch EE-Version. Bei Bally etwa gab es „Mata Hari“ und „Evel Knievel“ in der EM-Version nur noch in Kleinstauflage, heute begehrte Sammlerstücke. Auch die hier angebotenen EMs und EEs sind auf dem Weg zum Klassiker – Wertsteigerung inklusive. Wer also gepflegt flippern will, auf Rampen, Multibälle und Jackpots durchaus verzichten kann und sich vielleicht den Pin ins Haus holen will, an dem er seine erste Kugel abgezogen – oder auch seine erste Freundin kennen gelernt hat – ist hier genau richtig.